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Die Pressekonferen der Bregenzer Festspiele 2017. Foto:  Bregenzer Festspiele / APA-Fotoservice / Schedl
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Bregenzer Festspiele mit «Carmen» und biblischen Plagen

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Wien - Meeresspaltung und biblische Plagen: Mit «Moses in Ägypten» zeigen die Bregenzer Festspiele diesen Sommer eine selten gespielte und schwierig umzusetzende Oper. Das Stück sei die «wichtigste und aussagekräftigste Partitur» von Gioachino Rossini, sagte die Intendantin Elisabeth Sobotka am Donnerstag in Wien. «Wir sind aufgefordert, Einzigartiges zu zeigen.»

Die Bregenzer Festspiele in Österreich beginnen am 19. Juli mit der Premiere der Oper «Carmen», dem Spiel auf dem See. 28 Aufführungen sind geplant. Die Bühne auf dem Bodensee besteht aus zwei riesigen, tonnenschweren Händen, einer brennenden Zigarette und wirbelnden Spielkarten. Etwa 80 Prozent der 193 000 Tickets seien vergriffen.

Für die Regisseurin des Rossini-Stücks im Festspielhaus, Lotte de Beer, ist die Inszenierung eine Herausforderung. «Oh Gott - nicht nur, dass ich das Rote Meer teilen muss, ich habe noch Konkurrenz von einer anderen Inszenierung, die einen ganzen See zur Verfügung hat», erinnerte sie sich an ihre erste Reaktion. Sie zeigte sich nun aber optimistisch, dass bei den beginnenden Proben alles gut gehe. Die Meerteilung bewerkstellige sie mit der niederländischen Theatergruppe Hotel Modern; die Plagen würden mittels Puppenspiel dargestellt.

Die Festspiele dauernd rund vier Wochen. Insgesamt gibt es rund 80 Veranstaltungen, darunter Wagners Opernzyklus «Der Ring des Nibelungen», Mozarts «Die Hochzeit des Figaro», Konzerte und nach vier Jahren wieder einmal Schauspiel.

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