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Dresdner Musikfestspiele wollen mit dem Programmschwerpunkt «Empire» wachsen

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Dresden - Die Dresdner Musikfestspiele wollen bei ihrer nächsten Ausgabe mit dem Thema «Empire» (11. Mai bis 2. Juni) weiter wachsen. «Wir sind schon heute auf der musikalischen Landkarte Europas als große Festivalstadt vertreten. Wir müssen aber dafür sorgen, dass der Etat Schritt für Schritt größer wird, um die Qualität zu erhalten», sagte Intendant Jan Vogler im Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa.

 

«Wir spielen mit dem Festival in der Champions League, haben aber nicht den Etat dafür.» Dieser liegt 2013 bei 3,3 Millionen Euro. Dresden versuche das mit viel Enthusiasmus auszugleichen und erfahre zugleich Zuspruch und Kollegialität von namhaften Künstlern.

In diesem Jahr erwarte die Elbestadt besonders viele Kritiker aus Großbritannien. Im Königreich verfolge man «Empire» mit großem Interesse, beispielsweise die Aufführung von Benjamin Brittens «War Requiem» mit dem City of Birmingham Orchestra in der Frauenkirche - einem symbolträchtigen Ort. Das Gotteshaus hatte bei den Angriffen britischer und amerikanischer Bomber im Februar 1945 Feuer gefangen und war zwei Tage später eingestürzt.

«Die Idee unseres Festivals besteht darin, Geschichten zu erzählen», sagte Vogler. Dafür suche man die passenden Künstler und die für sie geeigneten Werke und Räume. Erstmals bieten die Dresdner Festspiele in diesem Jahr ein Vorspiel in Berlin. Vogler will damit den bundesweiten und internationalen Fokus auf das Musikfest an der Elbe lenken.

Jörg Schurig

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