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Dresdner Sinfoniker spielen zu Ehren der Maya

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Dresden - Mit Künstlern aus Mexiko feiern die Dresdner Sinfoniker am Freitagabend (21. Dezember) den Beginn einer neuen Ära im Maya-Kalender. Per Liveschaltung werden die Aufführungsorte in der Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB) und in Mexiko verbunden, wie das Orchester am Dienstag mitteilte.

 

Einer der renommiertesten Dirigenten Lateinamerikas, José Areán, gibt unterhalb der Schatzkammer der Bibliothek den Einsatz. Dort liegt der Codex Dresdensis, der als wichtigste erhaltene Schrift der Maya gilt.

Solisten lassen unterdessen in Mexiko ihre Musik erklingen. Auf traditionellen Maya-Instrumenten spielen der Flötist Horacio Franco und der Gitarrist Gonzalo Ceja. Sie begleiten Sängerin Sara Curruchich Cúmez, deren Wurzeln in der Hochkultur der Maya liegen. Gespielt werden unter anderem Werke des mexikanischen Komponisten Enrico Chapela. Er hat sich intensiv mit dem Kalender der Maya beschäftigt und dessen mathematisches Muster in seine Musik integriert.

Liveübertragung: http://liveweb.arte.tv/de