Markneukirchen - Der 52. Internationale Instrumentalwettbewerb Markneukirchen geht am Donnerstagabend (19.00 Uhr) in die erste von zwei Finalrunden. Die Kontrabassisten haben mit Begleitung des Orchesters 20 Minuten Zeit, die Jury von sich zu überzeugen.
Weil zwei junge Musiker in der dritten Auswahlrunde die gleiche Punktzahl erreicht hatten, gibt es in diesem Jahr vier Finalisten im Fach Kontrabass, sagte Wettbewerbsleiterin Carola Schlegel der dpa.
Eine Finnin, ein Spanier, ein Deutscher und ein Tscheche kämpfen demnach um den Titel des ersten Preisträgers, der als Sprungbrett auf internationale Bühnen gilt. «Seit langer Zeit steht in diesem Fach wieder einmal eine Frau in der Endrunde», sagte Schlegel. Zudem sei der Musiker aus Tschechien mit 15 Jahren der jüngste Kontrabassist, an den sich das Organisationsteam erinnern könne.
Im Fach Viola steht das Finale am Freitagabend an. Hier messen zwei Männer aus Südkorea und China sowie eine Russin ihr Können. Insgesamt waren 97 Teilnehmer aus 32 Ländern angereist. Mit 19 Teilnehmern war Südkorea am stärksten vertreten, gefolgt von Deutschland mit 13 sowie Japan und Russland mit je sechs Musikern. Der Wettbewerb endet am Samstag mit einem Preisträgerkonzert.