Hauptrubrik
Banner Full-Size

Göttinger Händel-Festspiele befassen sich mit Liebe und Eifersucht

Publikationsdatum
Body

Göttingen - Die Internationalen Händel-Festspiele Göttingen starten am Donnerstag mit dem Oratorium "Esther". Bis zum 28. Mai gibt es in der Universitätsstadt und in der Umgebung mehr als 60 Konzerte, Vorträge und weitere Veranstaltungen, wie die Festspiele-Gesellschaft am Montag mitteilte. Erstmals steht die Oper "Amadigi die Gaula" auf dem Spielplan des Festivals.

 

Die Händel-Festspiele Göttingen 2012 haben das Leitthema "Liebe und Eifersucht". "Wir rechnen mit etwa 17.000 Händel-Liebhabern und Freunden der Alten Musik aus aller Welt", sagte der Geschäftsführende Intendant der Festspiele, Tobias Wolff. Die Festspiele zeigen erstmals eine Jugendoper. 14 junge Schauspielerinnen und Schauspieler aus Südniedersachsen führen das Stück "Young Amadigi" auf. Grundlage für das Stück ist Händels Zauberoper "Amadigi di Gaula", die im Hauptprogramm des Festivals läuft. Der Berliner Regisseur und Sänger Michael Hoffmann hat die Jugendoper inszeniert. Sie wird nach der Premiere am 20. Mai noch dreimal während der Festspiele aufgeführt. 

Insgesamt stünden rund 20.000 Karten für die Veranstaltungen zur Verfügung. Das Festival präsentiert sich 2012 unter neuer Leitung. Künstlerischer Leiter ist der britische Dirigent und Cembalist Laurence Cummings.

Cummings wird bei den Festspielen auch als Musiker auftreten. Die Schirmherrschaft hat wieder Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister (CDU) übernommen. Die Bundesregierung fördert das Festival mit 50.000 Euro. Mit demselben Beitrag unterstützt sie auch die Händel-Festspiele in Halle, die am 31. Mai beginnen.

Die Internationalen Händel-Festspiele Göttingen wurden 1920 ins Leben gerufen. Seit 2006 verfügen die Festspiele mit dem Festspiel-Orchester Göttingen über ein eigenes Ensemble, in dem Musiker aus renommierten Orchestern für alte Musik aus aller Welt zusammen musizieren.