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hr-Sinfonieorchester plant kommende Spielzeit mehr als 100 Konzerte. Foto: hr, Tim Wegner
hr-Sinfonieorchester untersucht Verhältnis von Mensch und Technologie. Foto: hr, Tim Wegner
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hr-Sinfonieorchester untersucht Verhältnis von Mensch und Technologie

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Frankfurt/Main - Das hr-Sinfonieorchester will in der kommenden Saison das Verhältnis von Mensch und Technologie musikalisch ausloten. Wie der Hessische Rundfunk (hr) am Freitag in Frankfurt mitteilte, sind dazu in der Spielzeit 2019/20 fünf große Konzerte und mehrere Performances geplant.

Sie stehen unter dem Titel «Human_Machine» und sind Teil der gemeinsam mit dem Ensemble Modern veranstalteten Biennale für aktuelle Musik «cresc...». «Durch die immer schneller werdende technologische Entwicklung ist das Mensch-Maschine-Verhältnis immer öfter Gegenstand utopischer ebenso wie alarmistischer Erzählweisen geworden», begründete der hr das Projekt. Ein weiterer Schwerpunkt des Orchesters soll die Aufführung der Pariser Sinfonien von Joseph Haydn werden. «Artist in Residence» wird die lettische Organistin Iveta Apkalna.

Insgesamt gibt das hr-Sinfonieorchester 102 Konzerte, davon 90 in Hessen. Eröffnet wird die Spielzeit am 22. August erneut mit einem großen Open-Air-Konzert am Frankfurter Mainufer. Die Saison ist die vorletzte von Chefdirigent Andrés Orozco-Estrada. Der gebürtige Kolumbianer wird 2021/22 neuer Chefdirigent der Wiener Symphoniker.

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