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Kulturhauptstadt-Projekte erweisen sich als Publikumsmagnet

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Duisburg - Die Kulturhauptstadt-Projekte im Ruhrgebiet stoßen auf eine große Resonanz. In den ersten sechs Monaten wurden im Revier 4,8 Millionen Besucher registriert, 15 Prozent davon aus dem Ausland, wie der Vorsitzende der Geschäftsführung der Ruhr.2010 GmbH, Fritz Pleitgen, am Montag in Duisburg mitteilte.

Er schloss nicht aus, dass die Ruhr.2010 zu einer der erfolgreichsten Kulturhauptstädte in deren 25-jähriger Geschichte werden könnte. Bislang liege Liverpool mit 9,7 Millionen Besuchern im Jahr 2008 in der Touristengunst vorne. «Besonders bemerkenswert» ist aus Sicht von Pleitgen, wie die Menschen im Ruhrgebiet die Kulturhauptstadt für sich entdeckt hätten. «Alle Städte und Gemeinden, alle Bürgerinnen und Bürger machen mit», sagte Pleitgen. Er sprach sich dafür aus, dass die Städte und Gemeinden auch nach dem Ende der Kulturhauptstadt-Zeit ihre Kooperation in Fragen der urbanen und kulturellen Entwicklung fortsetzen. «Das Ruhrgebiet muss Kulturhauptstadt bleiben», so Pleitgen. Es gebe keinen Grund, in die alte Bescheidenheit zurückzufallen.
 

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