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Leipziger Notenspur eröffnet - Musikgeschichte der Stadt wird lebendig

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Leipzig - Musikfreunde können seit Samstag Teile der Musikgeschichte Leipzigs zu Fuß nachverfolgen: Mit einem Musikfest wurde das touristische Leitsystem Leipziger Notenspur feierlich eröffnet. Der fünf Kilometer lange Stadtrundgang führt Musikinteressenten zu Stätten der Musikgeschichte, zu den Geburts- und Wohnhäusern berühmter Komponisten und zu bedeutenden Kulturstätten wie Gewandhaus oder Thomaskirche, der Wirkungsstätte von Johann Sebastian Bach.

 

An 23 Stationen geben Stelen in deutscher und englischer Sprache Auskunft über den jeweiligen Ort und seine Bedeutung für das Musikleben der Stadt. Den Weg zwischen den Stationen markieren in den Boden eingelassene, geschwungene Edelstahlintarsien. Die Gestaltung und Errichtung des Rundwegs kostete rund 450.000 Euro, wobei das Land mehr als 220.000 Euro über Fördermittel beisteuerte. Der Förderverein Notenspur-Initiative, deren Leiter der Physiker Werner Schneider ist, brachte gut 60.000 Euro zur Finanzierung auf, die Stadt Leipzig trug den Rest.

Mit der Notenspur wollen die Initiative und die Stadt in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen werden. Acht herausragende Stätten wurden dafür ausgewählt, darunter das Mendelssohn-Haus, die Grieg-Begegnungsstätte sowie die Nikolai- und die Thomaskirche. Die Bewerbungsunterlagen für die nationale Vorschlagsliste wurden bereits in der sächsischen Landeshauptstadt Dresden eingereicht, wo insgesamt zehn Anträge von Orten und Projekten aus dem Freistaat vorliegen, die alle UNESCO-Welterbe werden wollen.


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