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Letzte Premiere vor zweijähriger Schließung - Gärtnerplatztheater präsentiert Glanerts Oper "Joseph Süss"

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München - Kurz vor einer zweijährigen Schließung seines Stammhauses bringt das Münchner Gärtnerplatztheater am Samstag (3. März) mit der Münchner Erstaufführung der Oper "Joseph Süss" von Detlev Glanert noch ein Meisterwerk des zeitgenössischen Musiktheaters heraus.


Glanerts 1999 uraufgeführte Oper über die historische Figur des "Hofjuden" Joseph Süß ist die erste musikalische Bearbeitung des in Literatur und Film häufig verarbeiteten Stoffes. Mit der Neuinszenierung des Regisseurs Guy Montavon, dem Intendanten des Theaters Erfurt, verabschiedet sich Gärtnerplatz-Intendant Ulrich Peters von München. Sein Vertrag war von Kulturminister Wolfgang Heubisch (FDP) nicht verlängert worden. Sein Nachfolger wird der Österreicher Josef Ernst Köpplinger.


Komplette Sanierung

Zusammen mit Köpplinger wird ein völlig neues Leitungsteam antreten, darunter der neue Ballettdirektor Karl Alfred Schreiner sowie der künftige Chefdirigent Marco Comin. Der 1976 geborene Venezianer ist derzeit stellvertretender Generalmusikdirektor am Staatstheater in Kassel.

Köpplinger wird am 16. März seine erste Saison der Öffentlichkeit präsentieren. Wegen der kompletten Sanierung des Stammhauses am Gärtnerplatz werden die Produktionen in verschiedenen Theatern und Spielstätten Münchens gezeigt. Mit Beginn der Spielzeit 2014/2015 soll das Theater dann wieder, zunächst eingeschränkt, bespielbar sein.

 

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