München - Mit mehrmonatiger Verspätung feiert das Bühnenwerk «7 Deaths of Maria Callas» der Performance-Künstlerin Marina Abramovic nun am 1. September seine Uraufführung in der Bayerischen Staatsoper. Das Stück werde die neue Spielzeit eröffnen, drei Wochen früher als üblich, teilte die Oper am Mittwoch in München mit.
Die mit Spannung erwartete Inszenierung sollte eigentlich bereits im April auf die Bühne kommen. Wegen der Einschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie konnte der Termin aber nicht eingehalten werden.
Auch andere Stücke mussten umdisponiert werden, weil die Staatsoper mehrere Wochen lang geschlossen war und erst seit kurzem wieder vor reduziertem Publikum spielen darf. Die eigentlich für die Münchner Opernfestspiele im Sommer geplante Neuinszenierung von Giuseppe Verdis Oper «Falstaff» mit dem Rollendebüt von Wolfgang Koch als Sir John Falstaff wird nun am 26. November nachgeholt. Die Uraufführung von Luca Francesconis «Timon of Athens» müsse dagegen auf unbestimmte Zeit verschoben werden, berichtete die Staatsoper.