München - Die drei großen Münchner Orchester geben am Montag (2. Mai) ein Solidaritätskonzert für die Erdbebenopfer in Japan. Auf dem Programm des Benefizkonzerts in der Philharmonie im Münchner Gasteig-Kulturzentrum steht Ludwig van Beethovens 9. Symphonie mit der berühmten «Ode an die Freude», in der die Brüderlichkeit aller Menschen beschworen wird. Die Leitung hat Stardirigent Zubin Mehta. «Ich weiß um die enge Beziehung aller drei Münchner Orchester mit Japan und unterstütze diese Geste der Solidarität von ganzem Herzen», wird Mehta vom Bayerischen Rundfunk (BR) in einer Mitteilung zitiert.
Mehta ist Ehrendirigent der Münchner Philharmoniker, Gastdirigent beim BR-Symphonieorchester, und war von 1998 bis 2006 Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper. Der in Indien geborene, weltweit tätige Künstler verzichtet auf eine Gage, genauso wie die Solisten Anja Kampe (Sopran), Lioba Brau (Alt), Klaus Florian Vogt (Tenor) und Michael Volle (Bass) sowie alle Orchestermusiker und Choristen. Der Erlös soll in voller Höhe dem Japanischen Roten Kreuz zugutekommen.
Das Orchester setzt sich zusammen aus Musikern der Münchner Philharmoniker, des Bayerischen Staatsorchesters und des BR-Symphonieorchesters. Der Chor besteht aus Sängern des BR-Rundunkchores, des Staatsopernchores sowie des Philharmonischen Chores München. Alle Orchester und Ensembles waren häufig zu Konzertreisen und Gastspielen in Japan. Das Konzert ist seit langem ausverkauft, wird aber live vom Bayerischen Rundfunk live auf BR-Klassik übertragen. Beginn ist um 20.00 Uhr.