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Das Festspielhaus Baden-Baden. Foto: Presse Festspielhaus
Mölich-Zebhauser gegen Aktualisierungswahn bei Inszenierungen. Foto: Festspielhaus, Presse
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Mölich-Zebhauser gegen Aktualisierungswahn bei Inszenierungen

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Baden-Baden - Der Intendant des Festspielhauses Baden-Baden, Andreas Mölich-Zebhauser, hat sich gegen einen Aktualisierungswahn bei Inszenierungen ausgesprochen. Eine drastische Überzeichnung der Lebenswirklichkeit bringe letztlich eine Banalisierung der Werke hervor, sagte der 65-Jährige am Donnerstag bei der Vorstellung des Programms für die Spielzeit 2018/2019 - der letzten unter seiner Intendanz.

Haltung und Ästhetik seien durch keine Mode ersetzbar. «Der Zeitgeist ist eine schnell verderbliche Ware», sagte er. Mölich-Zebhauser hatte seine Arbeit in Baden-Baden 1998 aufgenommen, als das erst kurz zuvor gestartete privat finanzierte Projekt kurz vor dem Scheitern stand. Zu den Höhepunkten des Programms 2018/2019 gehört die Oper «Otello» mit den Berliner Philharmonikern unter Leitung von Daniele Gatti bei den Osterfestspielen 2019. Zur Saisoneröffnung spielen die Wiener Philharmoniker unter Leitung von Herbert Blomstedt.

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