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Mozartpreis 2004 für Andreas Staier

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Der im Rahmen des 13. Sächsischen Mozartfestes vergebene Mozartpreis geht in diesem Jahr an den Klaviersolisten Andreas Staier. Der Preis wurde dem Ausnahmepianisten im Anschluss an seinen Klavierabend "Ein historisches Spiel" am 9. Mai in Chemnitz verliehen.

Andreas Staier, geb. 1955, studierte Klavier und Cembalo in Hannover und Amsterdam. Seine praktische künstlerische Arbeit begann er als Cembalist des Ensembles Musica Antiqua Köln. Seit 1986 arbeitet Staier freischaffend als Cembalo- und Hammerklavier-Solist und lehrte von 1987-96 Cembalo an der Schola Cantorum Basilensis. Als Solist begleitet er regelmäßig Konzerte des Freiburger Barockorchesters, der Akademie für Alte Musik Berlin oder verleiht mit seiner Präsent Musikfestivals wie dem Schleswig-Holstein Musikfestival oder dem Bach-Fest Leipzig besonderen Glanz.

Seine exzellenten CD-Produktionen werden mit renommierten Preisen geehrt. So erhielt er im Dezember 2002 eine Ehrenurkunde des Preises der deutschen Schallplattenkritik. Sein spiel auf dem Hammerflügel gibt dem interessierten und versierten Publikum einen tiefen Einblick in die Klangwelt der Komponisten der Vergangenheit. Der Mozartpreis 2004 ist mit 2000 Euro dotiert.

Die Sächsische Mozart-Gesellschaft e.V. vergibt ihren Mozartpreis für herausragende interpretatorische Leistungen bei der musikalischen bzw. szenischen Wiedergabe der Werke Wolfgang Amadeus4 Mozarts. Der Preis würdigt besonders innovative Ansätze individueller künstlerischer Interpretation. Des weiteren werden herausragende wissenschaftliche und publizistische Leistungen bei der Erforschung von Leben und Werk Mozarts anerkannt sowie deren Verbreitung und Publizierung. Ebenso beachtet wird das in Verbindung und enger Beziehung zur Musik Amadis stehende musikalische Lebenswerk einer Persönlichkeit.

Die Preisträger der Vorjahre:
Mozartpreis 2002 für die Sopranistin Jana Büchner
Mozartpreis 2003 für das Ensemble Trio di Clarone.

Sächsische Mozart-Gesellschaft e.V.