Schwerin - Nach dem Scheitern der vom Land angestrebten Fusion der Theater in Rostock und Schwerin liegt ein neues Konzept zur Rettung des Mecklenburgischen Staatstheaters vor. Um die Millionen-Lücke im Etat der traditionsreichen Schweriner Bühne zu schließen, schlägt die Münchner Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Metrum ein ganzes Maßnahmenbündel vor.
Dem am Montag im Schweriner Kulturministerium vorgestellten Papier zufolge, das der dpa vorliegt, ist neben einer deutlichen Erhöhung des Landeszuschusses auch ein sozialverträglicher Personalabbau bis 2020 um 30 Stellen nötig. Zudem werden Gehaltskürzungen bei Orchestermusikern und Sängern vorgeschlagen. Die Bühne in Parchim soll integriert, die Schlossfestspiele sollen hingegen ausgegliedert werden.