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Theater-Festival euro-scene zeigt Gastspiele aus elf Ländern

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Leipzig - Gastspiele aus elf Ländern stehen auf dem Programm des 23. Leipziger Tanz- und Theater-Festivals euro-scene. Drei verschiedene Tanz-Interpretationen von «Le sacre du printemps» sollten am Dienstagabend das Festival eröffnen, wie Festivaldirektorin Ann-Elisabeth Wolff ankündigte. Das Stück mit Musik von Igor Strawinsky (1882-1971) sei in das Festivalprogramm aufgenommen worden, weil sich dessen Uraufführung in diesem Jahr zum 100. Mal jährt.

 

Zu sehen sind die Choreografien von David Wampach, der mit einer Partnerin auftritt, eine Solo-Choreografie des Finnen Tero Saarinen sowie eine Choreografie der Compagnie Georges Momboye aus Paris.

Das besondere an der Wampach'schen Interpretation besteht darin, dass der Künstler vollständig auf Musik verzichtet. Diese wird unter anderem durch Atemgeräusche ersetzt. Saarinen wird bei seiner Performance von einer Multimediakünstlerin unterstützt. Die Compagnie Georges Momboye steht wiederum mit zwölf Tänzern auf der Festivalbühne.

Die diesjährige euro-scene steht unter dem Motto «Schwarze Milch» - mit Bezug auf das gleichnamige Theaterstück des lettischen Regisseurs Alvis Hermannis. Das Motto stehe auch für das Wechseln von Perspektiven im Lauf des Lebens, erklärte die Festivalleitung. Insgesamt reisen in diesem Jahr 148 Künstler und Techniker aus verschiedenen europäischen Ländern zu dem Festival an, das am 10. November zu Ende geht.

Der Freistaat Sachsen fördert die euro-scene mit 180 000 Euro. Das Festival mit seiner modernen experimentellen Tanz- und Theaterkunst sei ein wichtiger und unverzichtbarer Bestandteil des Tanzlands Sachsen, sagte Kunstministerin Sabine von Schorlemer (parteilos).

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