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Rudolstadt-Festival. Foto: Lieberwirth

Die Burgterasse auf der Heidecksburg

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Thüringen: Optimistischer Blick in den Festival-Sommer 2022

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Apolda/Jena/Rudolstadt/Saalburg - Musik- und Open Air-Fans fast aller Genres können sich aller Voraussicht nach auf einen ereignisreichen Sommer freuen: Die Veranstalter größerer Musik-Festivals in Thüringen blicken einer dpa-Umfrage zufolge allesamt optimistisch auf die Saison 2022.

Vom Apoldaer Musiksommer mit Pop und Schlager über die Thüringer Bachwochen mit Klassik-Ausrichtung, die bunt gemischte Kulturarena Jena, das folkige Rudolstadt Festival bis hin zum Saalfelder SonneMondSterne mit vorrangig elektronischer Musik - eine Null-Runde ist in diesem Jahr nirgendwo angedacht.

So kündigte etwa der SonneMondSterne-Sprecher an, dass man nach zwei Jahren coronabedingter Pause in diesem Jahr mit den Erfahrungen aus den Vorjahren und dem Impffortschritt wieder plane, 40 000 Menschen im August an der Bleilochtalsperre bei Saalburg-Ebersdorf willkommen zu heißen. «Nicht nur, um Optimismus zu verbreiten, sondern ganz ernst.» Auch die Kulturarena Jena ist für das 30. Jubiläum «hochmotiviert», das Line-Up des Apoldaer Musiksommers einem Sprecher zufolge «fix». Hier denkt man darüber nach, eventuell die Besuchskapazitäten einzelner Konzerte wieder hochzufahren.

Auch das Rudolstadt Festival, dass sonst immer 25 000 Dauerkarten für vier Tage Festival verkaufte, plant nach langer Pause wieder an den Start zu gehen. «Drei Jahre ohne Festival wären nicht nur für uns, sondern für die gesamte Szene wirklich katastrophal», sagte eine Sprecherin. Allerdings soll das Festival etwas entzerrt werden.

 

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