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Zehntausende rocken am Pfingstwochenende im Park

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Nürnberg - Im Schatten der letzten Ausgabe von «Rock am Ring» startet an diesem Freitag auch die kleine Schwester des Festivals. Zehntausende werden zu «Rock im Park» auf dem Nürnberger Zeppelinfeld erwartet. Traditionell finden die beiden großen Rock-Spektakel zeitgleich am ersten Juni-Wochenende statt. Der Park startet in diesem Jahr aber einen Tag später und dauert dafür bis zum Pfingstmontag.

 
Während die Rock-Fans am Ring auch das Ende einer Ära betrauern müssen, weil das Traditionsfestival künftig nicht mehr am Nürburgring stattfinden wird, kann in Nürnberg ganz unbeschwert gefeiert werden - voraussichtlich bei viel Sonne und hochsommerlichen Temperaturen um die 30 Grad.
 
Am Freitag geht es direkt mit einem Highlight los: Metallica treten wieder einmal bei «Rock in Park» auf. Und auch ansonsten kann sich das Line-Up sehen lassen. Bands wie Iron Maiden, Kings of Leon, Linkin Park, Die Fantastischen Vier, The Offspring und Slayer sind dabei. Außerdem wird Jan Delay auf der Bühne stehen - sowie der Skandalrocker Pete Doherty mit den Babyshambles.
 
Die Zwillingsfestivals «Rock im Park» und «Rock am Ring» bilden traditionell den Start in den Festival-Sommer. Doch das bedeutet nicht immer zwangsläufig Lärm, Matsch und Chemie-Toilette. Nach Ansicht des Freizeitforschers Ronald Hitzler liegen derzeit «Angebote für Bessersituierte» auch bei Musikfestivals im Trend. «Da gibt es in den vergangenen zwei bis drei Jahren eine Veränderung», sagte der Soziologe.
 
Dazu passt, dass bei «Rock im Park» das «Green Camping», eine ruhigere und ökologischere Alternative zu den lauten und oft vermüllten Campingplätzen, in diesem Jahr schon komplett ausgebucht ist. Dort gilt ab 1.00 Uhr Nachtruhe.
 
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