Dresden - Die junge Generation von Musikern und Zuhörern soll künftig mehr als bisher in der Dresdner Frauenkirche präsent sein. «Es geht um die, die musiziert, und die, die hört», sagte der Konzertmanager der Stiftung Frauenkirche, Ralf Ruhnau, am Dienstag bei der Vorstellung des Musikprogramms 2014 in der wiederaufgebauten Spätbarockkirche.
Das Angebot aus Familien- sowie Gesprächskonzerten für Jugendliche werde um eine Reihe für die Jüngsten erweitert. «Wir haben ein musikalisches Klassenzimmer kreiert, um die Jüngsten mit der Faszination des Klangs in Berührung zu bringen», sagte Ruhnau. Es richte sich an Grundschüler, denen Orchesterinstrumente vorgestellt werden, zum Auftakt die Geige.
Entsprechend des Konzepts «nächste Generation» sind auf der Bühne hochkarätige Namen der jungen Klassikszene wie Martin Stadtfeld oder Matthias Goerne, der französische Geiger Renaud Capucon, aber auch vielversprechende Künstler wie die beiden Echo-Gewinner 2013: die norwegische Trompeterin Tine Thing Helseth und Pianist Alexander Krichel. Insgesamt sind 56 Konzerte geplant, die musikalische Begegnungen mit den 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker oder dem Kammerorchester der Mailänder Scala sowie mit Dirigenten wie Claudio Abbado, Christian Thielemann, Philippe Herreweghe und Kristjan Järvi.