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nmz-Streaming-Empfehlungen vom 4.9. bis zum 10.9.2020
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Unübersehbar #17 – nmz-Streaming-Empfehlungen vom 4.9. bis zum 10.9.2020

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Während Marina Abramović an der Bayerischen Staatsoper Maria Callas sieben Tode sterben lässt, zelebriert Classic@Home eine „Ode an das Leben“. Damit und mit zwei Live-Konzerten der Ensemble Modern Akademie wünscht die nmz Online Redaktion einen guten Start in den Stream-September. [jmk]


5. September


Bayerische Staatsoper: „7 Deaths of Maria Callas“– Ein Opernprojekt von Marina Abramović
Samstag, 5.9.2020, 18:30 Uhr
Live-Stream bei Arte und auf staatsoper.tv
Verfügbar mit deutschen, englischen, französischen, spanischen, italienischen und polnischen Untertiteln.

Eigentlich war geplant „7 Deaths of Maria Callas“ im April aufzuführen. Es kam anders und die Uraufführung fand nun erst am 1. September in der Bayrischen Staatsoper in München statt (siehe die Premierenkritik auf nmz Online). Am Samstag Abend kann man diese Aufführung online erleben. In „7 Deaths of Maria Callas“ widmet die Perfomancekünstlerin Marina Abramović der berühmten Opernsängerin Maria Callas ein ganzes so genanntes „Opernprojekt“. Callas steht für eine Künstlerin, deren Werk und Leben nicht zu trennen sind. Entlang von sieben Todesarien, die besonders bedeutsam für die Sängerin waren, werden in vorproduzierten Videos sieben Bühnentode inszeniert. Die Arien werden dazu live von sieben verschiedenen Sängerinnen gesungen: Hyesang Park, Selene Zanetti, Leah Hawkins, Gabriella Reyes, Nadezhda Karyazina, Adela Zaharia und Lauren Faga. Auch Marina Abramovic wird schließlich selbst als Schauspielerin auf der Bühne als Maria Callas zu sehen sein. Die musikalische Leitung liegt in den Händen des israelisch-amerikanischen Dirigenten Yoel Gamzou,, der vor allem für seine Mahler-Interpretationen bekannt ist.
[Juana Zimmermann]


6. September


Classic@Home: „Ode To Life“
Sonntag, 6.9.2020, 19:30 Uhr
Live-Stream bei Classic@Home

Classic@Home hat bereits mit seinem Online-Festival BEE250VEN über eine Million Nutzer erreicht. In Planung ist das Projekt „Distanzmusik in Auschwitz“. Bei dem Konzert am 6. September handelt es sich dagegen um einen bunten bis wilden Mix: Stücke von Beethoven, Grieg und Johann Strauß werden mit portugiesischer Fado-Musik und Stücken zeitgenössischer Komponisten in bunter Folge aneinandergesetzt. Die Interpreten kommen aus der ganzen Welt. Auf dem Programm stehen: Ludwig van Beethoven: Streichquartett op. 18, Nr. 3 (Michelangelo String Quartet); Edvard Grieg: Violinsonate Nr. 2 (Plamena Mangova und Eldbjorg Hemsing); Fado (Ana Margarida, Mairead Hickey, Shai Nakash, Sara Ferrández, Kyril Zlotnikov); Benjamin Attahir: „Bayn Athnyn“ für Violine / Viola und Klavier (Michael Barenboim und Mishka Rushdie Momen); Ernest Bloch: Baal Shem für Violine und Klavier (Shai Nakash und Mishka Rushdie Momen); Johann Strauß: Walzer „Rosen aus dem Süden“ (Elena Bashkirova, Mihaela Martin, Yamen Saadi, Razvan Popovici und Kyril Zlotnikov). Das Konzert wird in Kooperation mit dem 15. Rolandseck-Festival ausgestrahlt.
[Martin Hufner]


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DUO2KW im zeitraumexit Mannheim
Wie so vieles musste auch das Konzert des Münchener Viola- und Akkordeon-Duos „DUO2KW“ Anfang Juni im Mannheimer Kulturzentrum „zeitraumexit“ Corona-bedingt entfallen. Der Veranstalter, die Gesellschaft für Neue Musik Mannheim e.V., entschied sich, stattdessen ein Konzertvideo durch nmzMedia produzieren zu lassen. Sehen Sie den zweiten Teil mit Werken von Uroš Rojko und Klaus-Peter Werani sowie mit einem Gespräch von Prof. Dr. Sidney Corbett und Klaus-Peter Werani. Ein Video von nmzMedia.

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6.  und 11. September


„On Air“ – Ensemble Modern live aus dem Dachsaal: IEMA-Ensemble 2019/20
6. September, 19:30 Uhr; 11. September, 20:00 Uhr
Live-Stream auf der Webseite des Ensemble Modern

In zwei Livestream-Konzerten im Rahmen der hauseigenen „On Air“-Reihe präsentieren sich die aktuellen Teilnehmer der Internationalen Ensemble Modern Akademie (IEMA)
mit äußerst hörenswerten Programmen. Am 6. September gibt es im heimischen Dachsaal im Rahmen der Konzertreihe „Offene Ohren“ (der Freunde des Ensemble Modern e. V.) ein Programm mit Klassikern, Trouvaillen und Novitäten szenischer oder latent theatralischer Komposition. Zu hören und zu sehen sind Mauricio Kagels abstrakt-aburder „Pas de cing“ (Wandelszene) für 5 Darsteller/Schlagzeuger (1965), die morbide Nocturne „Kybris“ (1983/85) des beinahe unbekannten französisch-marokkanischen Komponisten Maurice Ohana und Ricardo Eiziriks „music while waiting/music while working“ für 4 Instrumente und 3 Performer (2014), die Instrumentalgestik, Lautartikulation und Geräuschproduktion komödiantisch zu einer Art musikalischem ‚Warteraum’ zusammenführt.
Im Konzert am 11. September beanspruchen unter der Leitung von Lucas Vis Uraufführungen für große Ensemblebesetzungen von Stylianos Dimou, Eliav Kohl und Corné Jan Roos besondere Aufmerksamkeit. Obendrauf noch eine der besten (und schwierigsten) Ensemblekompositionen der späten 1960er-Jahre: Ligetis „Kammerkonzert für 13 Instrumentalisten“ (1969/70).
[Dirk Wieschollek]   

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