Beschäftigte der beiden Staatstheater in Oldenburg und Braunschweig kommen am Donnerstag zu einer Streikversammlung in Oldenburg zusammen. Wie die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di am Mittwoch mitteilte, planen die Beschäftigten, in einem Demonstrationszug durch die Innenstadt zu ziehen. Die Angestellten wollen Druck auf die Landesregierung ausüben, bereits früher in die Tarifverhandlungen wieder einzusteigen.
Die Theatermitarbeiter, die mittlerweile in der sechsten Streikwoche nach den Bühnenferien sind, haben bereits am Dienstag angekündigt, ihre Streiks bis Oktober fortzuführen. Die rund 250 Beschäftigten wehren sich gegen Kürzungen von Zulagen an Sonn- und Feiertagen. Im Streik befinden sich unter anderen Bühnentechniker, Beleuchter und Requisiteure. Das Finanzministerium hatte am Montag den 20. Oktober als neuen Verhandlungstermin genannt.
Durch den Streik sind in Oldenburg bereits einige Aufführungen ausgefallen. Einige Inszenierungen finden nur eingeschränkt statt. Als Ersatz für das Personal wurden von der Theaterleitung Aushilfskräfte eingestellt. Weitere Theater in Niedersachsen sind nicht betroffen, da sie zu anderen Tarifverbunden gehören.