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Letzter Vorhang - Theaterfestival Ruhr startet noch einmal im April

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Vor seiner Angliederung an die Ruhr-Triennale findet ab April zum letzten Mal das Theaterfestival Ruhr statt. Zum Start lädt "T7" zu einer "kulturellen Brandstiftung" auf die ehemalige Hochofenanlage Phoenix-West in Dortmund.

Dortmund (ddp-nrw). Das Theaterfestival Ruhr (T7) startet in seine letzte Saison. Ab April werden in Mülheim, Bochum, Schwerte, Dortmund und Recklinghausen europäische Kooperationen, deutschsprachige Schauspiele und ungewöhnliche Stücke gezeigt, teilte der Kommunalverband Ruhrgebiet (KVR) am Donnerstag mit. Klassische Spielorte und Aufführungen vor Industriekulissen bilden den Rahmen des Revier-Festivals, das im kommenden Jahr in der neuen Ruhr-Triennale unter der Leitung von Gerard Mortier aufgehen soll.

Zum Start am 19. April lädt T7 zu einer "kulturellen Brandstiftung" auf die ehemalige Hochofenanlage Phoenix-West in Dortmund. Unter dem Titel "Phoenix fliegt" lässt der Berliner Künstler Kain Karawahn den aufgebrochenen Hochofen in einem "poetischen Feuerkosmos" voller Farben und Klänge erstrahlen. Mit der Inszenierung, an der sich ein 25-köpfiges Ensemble aus Musikern, Darstellern und Feuermachern beteiligt, soll der Abschied des 140-jährigen Industriestandortes spektakulär markiert werden.

Bis zum 22. Juni reihen sich unter anderem die Recklinghäuser Ruhrfestspiele, das Figurentheater der Nationen "Fidena" oder das Festival Freier Theater NRW in den Reigen ein. Auch eine Theaterreise zu den Orten der Industriekultur ist für Ende April geplant. Der Etat für das Festival beträgt rund 520 000 Euro.
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