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Viererspitze in Karlsruhe

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Regionalverband unter neuer Leitung
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Zu Beginn des Jahres gab es einen Wechsel an der Spitze der Karlsruher Tonkünstler. Die Leitung des Regionalverbands liegt nun in den Händen eines Quartetts.

Zu Beginn des Jahres gab es einen Wechsel an der Spitze der Karlsruher Tonkünstler. Die Leitung des Regionalverbands liegt nun in den Händen eines Quartetts: Hand in Hand mit Katrin Düringer, die sich seit sechs Jahren im Vorsitz des Karlsruher Ortsverbandes engagiert (zuletzt mit Helmut Zorn), arbeiten fortan die Pianistin Valentina Gatsenbiler, der Flötist Johannes Hustedt und der Gitarrist und Lautenist David Kottner. Alle vier Musiker haben eine beachtliche musikalische Laufbahn, sind als konzertierende Künstler tätig, aber auch als Instrumentalpädagogen im Raum Karlsruhe, der sich vom badischen Bietigheim bei Rastatt bis zum pfälzischen Steinweiler in der Nähe von Landau erstreckt.
Jetzt breiter aufgestellt, vertritt dieser neue Vorstand „ganz gut die Vielfalt der Aktivitäten der Mitglieder“, freut sich Hustedt, der freischaffend das Kunsthaus Durlach leitet, aber auch in Festanstellung an der Karlsruher Musikhochschule unterrichtet und seinen Weg ins Berufsleben seinerzeit über die Mitgliedschaft im Tonkünstlerverband gefunden hatte. Jetzt will er die junge Generation auf dem Weg ins Berufsleben unterstützen und sie darauf „vorbereiten, selber kreativ zu sein“, sagt er. Über den Reichtum an Aktivitäten zu informieren ist eine Aufgabe, die sich der neue Vorstand stellt. Genauso wichtig ist es aber, neben den Angeboten einer Rechtsschutzversicherung und Gründungsdarlehen auch die Vernetzung der Mitglieder untereinander und mit anderen Kulturinstitutionen auszubauen. Gegen die Vereinzelung anzugehen, nennt Katrin Düringer ihr wichtigstes Ziel. Neue Kooperationen soll es mit dem Berufsverband Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK) geben, gewünscht ist auch die Zusammenarbeit mit der Städtischen Galerie. Der Tonkünstlerverband bietet den Mitgliedern darüber hinaus die Möglichkeit, ihre pädagogische Arbeit und ihr künstlerisches Können der Öffentlichkeit zu präsentieren. Dazu zählen Schüler- und Lehrerkonzerte, Fortbildungen und Kurse sowie Wettbewerbe. Zentrum hierfür ist der Mühlburger Musentempel, seit 2002 Ort der Begegnungen.

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